Diese Übungen sind Chorsänger*innen vermutlich bekannt. Ein gemeinsamer Rhythmus und körperliche Bewegungen helfen bei diesen Übungen im Takt zu bleiben. Die Geschwindigkeit sollte nur dann gesteigert, wenn die Artikulation sauber ist.
p-t-k ptk ptk ptk (einmal langsam, dreimal schnell)
Die Buchstaben mit Lippen und Zungen leicht überartikulieren. Die Luft für jeden Konsonanten einzeln ausstoßen. Es hilft, sich dabei vorzustellen, dass man mit seiner Stimme mit jedem ptk drei nebeneinanderliegende Punkte auf eine Leinwand setzt. Gerne die Hände dabei zu Hilfe nehmen. Die Punkte sollen nicht verwischen, also kurze Pausen dazwischen einhalten.
Die Laute p, t und k gehören zu den Plosiven (Explosivlauten). Der Laut wird durch die plötzliche Öffnung des Artikulationskanals erzeugt.
Es bietet sich an, mit den Frikativen fortzufahren. Diese sind zwar nicht für das Zwerchfell, aber für die Sprechwerkzeuge im oberen Bereich. f-s-sch-ch (Tempo nach und nach steigern, dabei Arme zuhilfe nehmen)
f-f s-s sch-sch ch-ch - f-s-sch-ch (doppelt sprechen, dann langsam)
f-s-sch-ch-f-s-sch-ch-f-s-sch-ch (zweimal schnell, einnmal langsam)
Zunächst in der Gruppe gemeinsam sprechen, dann der Reihe nach einzeln. Dann können die Punkte auf der Leinwand größer gemalt werden, d.h. die Laute werden länger gehalten. Auch die Lautstärke kann variiert werden. Dabei können die Hände gut auf den Bauch gelegt werden, um die Bewegungen des Zwerchfells zu spüren.
Die Laute f, s, sch und ch gehören zu den Frikativen (Reibelauten). Bei der Artikulation wird eine Engstelle gebildet, die die ausströmende Luft verwirbelt und den Reibelaut erzeugt.
Lieber regelmäßig üben, als lange am Stück. Die Übungen werden auch schnell eintönig.