Die Metapher der „Ton-Bild-Schere“ bzw. „Text-Bild-Schere“ kommt aus dem Fernseh-Journalismus und bezeichnet das Auseinanderklaffen von Informationen zwischen gezeigten Bildern und gesprochenem Text („Ton“). Die Schere kann irritierend und interessant wirken.

Im Improtheater kann man sie verwenden, wenn z.B. jemand in einem hohen Status sagt, dass er/sie sich unsicher fühlt. Oder wenn ein aggressiv auftretender Charakter nur liebe und nette Sachen sagt.

Mit der Schere können Stereotype gebrochen werden. Wenn z.B. der stereotypische Charakter einer Hexe entworfen wird, kann diese trotzdem gute Absichten verfolgen.


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