Akzeptieren: Wir wollen auf Installationen und Charakter des anderen Spielers eingehen.
Wenn jemand nicht akzeptiert, rufe: Block! - Geht die Szene trotz Block weiter voran, ist das auch okay.
Wenn jemand mit dem Rücken zum Publikum steht: Klopfen
Retten ist Pflicht: Wir helfen uns. Wir wollen Szenen gemeinsam spielen.
Keine Fragen stellen und nicht beschreiben, was gerade passiert.
Normale Sprache durch Körpersprache ersetzen.
Ja, und…: Nicht nur akzeptieren, sondern die Idee des anderen mit weiteren Fakten ausschmücken
Es gibt keinen Vorhang, darum werden Szenen mit einem ‘UUUUUUND Dankeschön’ beendet.
Es gibt keine Gegenstände, alles wird installiert (so getan als ob).
Irgendwas machen ist immer erstmal besser, als zu versuchen es „richtig“ zu machen. Denn es gibt erstmal keine Erwartungshaltung.
Ausprobieren ist wichtiger als Debattieren.
Verknüpfungen zu den bereits vorgekommenen Elementen herstellen! Wiedererkennen von Motiven. Das ist wichtiger als lustig sein!
Handlung muss auf der Bühne stattfinden (sonst sieht man es nicht).
Optionale Tipps und Regeln:
Auf vergangene Ereignisse referieren, eher nicht auf die Zukunft. Damit kann man über ein Ereignis extrem viele Informationen offen legen.
Szenen etablieren, so dass klar ist: WER? WO? WARUM? MIT WELCHEM ZIEL?
Sei spezifisch: Sage nicht nur „schönes Auto“, sondern: „Sie fahren da aber einen schnittigen schwarzen Cadillac Oldtimer.“
Am besten ist: DIE PERSONEN KENNEN SICH SCHON, das nimmt das gesamte Geplänkel des Kennenlernens weg (gemeinsame Vergangenheit).
Szenen mit charakteristischen Aktionen beginnen. D.h. ein Holzfäller fällt Holz. Ein Lehrer wischt die Tafel. Es soll dann möglichst NICHT um die Tätigkeit gehen, diese dient nur dazu, sehr schnell eine Menge Informationen zu vermitteln.
Szenen immer mit Haltung, Emotion oder Aktivität betreten.
50% der eigenen Qualität als Improspieler ist das Darstellen eines Charakters: Mimik, Gestik, Körperhaltung, Sprache
Einsatz erhöhen. Die Konsequenzen von Handlungen schwerwiegender machen. Nicht: Dann bin ich satt, sondern viel eher: Dann bekomme ich jetzt ein Kind, oder du darfst mich küssen, oder, oder, oder
Was da ist, ist wichtiger, als das was da sein sollte. Also nimm, was du gerade in der Szene hast und verwirf alte Gedanken.