In der Pantomime geht es zunächst einmal darum, seine Vorstellungskraft zu trainieren; schließlich geht es darum, Illusionen herzustellen - und dies gelingt am besten, wenn man auch selbst glaubt, dass diese echt sind.
Je fester man selbst davon überzeugt ist, desto besser wird der Effekt auf die Zuschauer überspringen. Als Übung kann man sich vor eine Wand stellen und sich ausmalen, sie würde ihre Farben ändern oder sich mal rau, mal glatt, mal heiß oder mal kalt anfühlen.
Bezüglich seiner Bewegungsart sollte man versuchen, mit seinem Körper einen festen Punkt zu bestimmen. Anschließend verharrt man regungslos. Indem man einen zweiten festen Punkt hinzufügt, bildet man eine Linie; typisch ist das bekannte Beispiel der Pantomimenwand, an der sich der Künstler entlangbewegt.
Stilrichtungen der Pantomime:
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Decroux: Kenzeichnend sind klare Bewegungsanalysen, die den Ausdruck durch den Körper sehr deutlich “lesbar” werden lassen. Dazu ist auch das Beherrschen des Ausdrucksmittels Körper notwendig.
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Marceau: Kennzeichnend ist die erzählende, die anekdotische, die lyrische Darstellungsweise. Basis ist die Technik des Mime Corporel von Decroux.
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Rouba: Geprägt durch osteuropäische Formen von Pantomime, daher spielt die Arbeit in und mit der Gruppe eine besondere Rolle.
Flexible Handgelenke sind gut, um die Expression zu erhöhen.