Massagen bereichern die pädagogische Arbeit in den Bereichen Körperwahrnehmung, Vertrauensbildung und Präsenz.

Sie helfen TN dabei, den eigenen Körper bewusst als „Instrument“ zu begreifen, und schaffen in Gruppenprozessen eine gemeinsame körperliche Basis.

Möglichkeiten: Paarweise im Liegen, Sitzen oder Stehen.

Massageschlange:
TN stehen hintereinander in einer Schlange und massieren sich jeweils gegenseitig.

Bei ausreichend TN funktioniert das auch im Kreis, ansonsten geht die vorderste Person irgendwann nach hinten, usw.

Tönen und Massieren: A liegt. B massiert und klopft A ein bisschen aus. Irgendwann legt B die Hände an die Flanke von A. B soll in den Bauch atmen. A gibt Feedback, ob das klappt. Dann B beginnt nun zu tönen. A spürt der Vibration nach. 

Thai Massage: Nicht nur Hände, sondern auch Ellenbogen, Knie und Füße einsetzen, um Druck auszuüben. Voller Körpereinsatz. Am gesamten Körper. Mit den Daumen einzelne Druckpunkte feste drücken. Gedrückt halten. Irgendwann ein kleines bisschen weiter vor rutschen. Am besten in die Stellen zwischen Muskeln.

Ausklopfen: Mit Fäusten/Handkanten/Muscheln den stehenden Partner am Rücken ausklopfen. Dann Nacken und Gesicht massieren. Arme ausschütteln/ausstreichen.

Glieder lösen:
A liegt. B massiert und lockert durch Vibration. 
Dann wird durch Bewegen der einzelnen Glieder geschaut, wieviel Kontrolle die Person abgeben kann.

Wie locker werden die Glieder gelassen? Arme, Beine, Hüfte (Beine schieben und drehen)

Tipps: Eine schöne Variante ist es auch, sich mit Tennisbällen zu massieren. Das ist auch für berührungsscheue Menschen besser geeignet, deshalb als Option immer anbieten.


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