Ein Spiel für 3 bis 4 Personen.

Die drei/vier Spieler bekommen ein, zwei Startvorgaben (Ort/Beziehung, Hobby, Beruf, Gegenstand etc.) und beginnen eine freie Szene. In der vorderen Mitte der Bühne befindet sich ein echter Stuhl. Mit diesem darf interagiert werden, jedoch sollte er nicht von der Bühne verschwinden. Er kann auch Teil einer Bank sein, ein Cockpit o.ä. Immer wenn ein Spieler mit dem Stuhl in Berührung kommt, wird ihm/ihr von außen ein neues Gefühl zugewiesen, welches ihn/sie sofort gänzlich erfüllt. Er/Sie behält das Gefühl solange, bis der Stuhl erneut berührt wird. Das Spiel endet, wenn die Handlung abgeschlossen ist oder nach einem zeitlichen Rahmen.

Weitere Hinweise/Modifikationen: Die Gefühle können sowohl sehr konträr gewählt werden (beispielsweise von Hass zu Liebe) oder aber auch der Situation angepasst werden, um die Handlung voran zu treiben bzw. eskalieren zu lassen. Dabei dürfen die Gefühlswechsel zu Beginn etwas seltener genutzt werden als zum Ende hin, sodass auch hier Steigerung spürbar wird.

Der Gefühlswechsel kann schlagartig geschehen, schön ist es aber auch, wenn ein Spieler mit einem Schlenker in das Gefühl ‘hineinrutscht’, indem er/sie aus der Situation einen Grund/Impuls für seine/ihre neue Emotion kreiert. Auf keinen Fall sollte jedoch das neue Gefühl zu einem Block der vorangegangen Situation führen; Das ist generell die Herausforderung bei Gefühlsspielen.


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