Mit dem Fünf-Finger-Feedback lassen sich fünf verschiedene Dimensionen abfragen. Das führt zu einer genaueren Auseinandersetzung der TN damit wie die Veranstaltung/das Spiel für sie war. Es lohnt sich den TN ein wenig Zeit zum Nachdenken zu geben. Auch eine Liste auf der die Inhalte der letzten Tage aufgelistet sind kann helfen. (Aber erst nach eigenem Nachdenken, sonst werden nur die Dinge auf der Liste bewertet)
Der nach oben gestreckte Daumen bedeutet: „Das hat mir besonders gut gefallen!“
Der Zeigefinger hat hinweisende Bedeutung – wir zeigen auf etwas. Das Team kann berichten: „Darauf möchte ich hinweisen…“, „Das ist mir aufgefallen“, „Das wollte ich noch sagen“, usw.
Der gestreckte Mittelfinger ist uns ebenfalls als gesellschaftlich gebräuchliche Geste bekannt. Hier geht es um: „Das hat mir nicht so gut gefallen“, oder „Hier könntest du noch nachbessern“.
Der Ringfinger – auch Ehering-Finger – zeigt Verbindung und Verbindlichkeit an. Hier ist die Frage: „Was setze ich nachhaltig um?“ bzw. „Was nehme ich in die Zukunft mit?“
Der kleine Finger ist ziemlich kurz, hier geht es um „Das ist mir zu kurz gekommen…“
Die Methode eignet sich gut, um TN mehr Feedback als das übliche knappe „gut“ zu entlocken. In großen Gruppen kann es jedoch sehr ausufern, hier empfiehlt es sich, sich auf drei Finger zu beschränken.