Ein Raumlauf in drei Phasen.
In der ersten Phase werden Gegenstände im Raum benannt. Man sagt z.B. „Fenster“ und zeigt auf dieses. Mit voller Überzeugung.
In der zweiten Phase werden Gegenstände falsch benannt. Man sagt z.B. „Schuh“ und zeigt auf eine Jacke.
In der dritten Phase wird immer das Gegenteil von dem jeweiligen Gegenstand genannt. Was auch immer das für die Person heißen mag. Man sagt z.B. „Tür“ und zeigt auf eine Wand.
Reflexion: Welche Übung fiel schwer?
Die erste Phase dient zum reinkommen, i.d.R. wird hier die Schwierigkeit als gering wahrgenommen. In der zweiten Phase spielt sich im Kopf häufig ein innerer Film ab. Man ist gedanklich nicht bei den Dingen, die man benennt. In der dritten Phase wird man wieder dazu gezwungen, sich mit den Dingen zu beschäftigen, die man sieht. Man kann die TN in der dritten Phase auch dazu einladen, die Gegenstände auf ihre Eigenschaften hin zu untersuchen, und mit ihren Sinnen zu erkunden.
Es ist auch interessant sich darüber auszutauschen, wie das Gegenteil interpretiert wurde. Es gibt so viele unterschiedliche Arten zu denken, wie es Menschen gibt. Hier gibt es kein richtig und kein falsch.
Variante: Gegenstände in Gromolo benennen
Frage an die Gruppe: Was hat sich am Raum verändert?