Diese Übung kann psychologisch sehr viel Tiefgang haben.
Sie trainiert das radikale Akzeptieren auf der körperlichen Ebene und öffnet einen Raum für Status-Erfahrungen.
Alle TN stehen in einer Reihe. Eine Person ist der/die Drill-Sergeant und gibt Anweisungen.
Der Rest der Gruppe bejaht die Anweisungen, und beginnt daraufhin, genau das zu tun.
Irgendwann wird gewechselt.
Modifikation:
Nur die SL ist Drill-Sergeant. Die TN stehen in einer Reihe und sollen synchron auf die folgenden Befehle reagieren:
1x klatschen Schritt vor
2x klatschen Drehen 180 Grad
3x klatschen Springen
4x klatschen Verbeugen
1x Stampfen Schritt zurück
2x Stampfen in die Knie
3x Stampfen wieder hoch
Durch das Kombinieren dieser Befehle können komplexe Anweisungen gegeben werden.
Reflexionsfragen: Wie fühlt es sich an, die Verantwortung für die Bewegung komplett abzugeben und nur noch auszuführen? Was passierte mit deiner Aufmerksamkeit, als die Anweisungen komplexer wurden? Wann hat sich die Reihe wie ein gemeinsamer Körper angefühlt und wann wie eine Ansammlung von Einzelpersonen? Hast du dich eher an der Spielleitung orientiert oder hast du aus dem Augenwinkel geschaut, was die anderen machen?