Aufbau: Zwei Stühle stehen an gegenüberliegenden Enden des Raumes, allerdings in der Höhe versetzt.
Auf jedem liegt ein gefaltetes Blatt Papier. Jeweils an der anderen Raumseite, steht für jeden Stuhl ein*e Spieler*in.
Aufgabe der Spielenden ist nun einfach nur mit dem Bewegungsrepertoire zu spielen, das sie haben.
Ohne dabei zu planen oder eine Geschichte zu erzählen. Die erlaubten Bewegungsformen sind also unser Material.
Erster Durchlauf: Fokus liegt auf dem Gestaltungsmerkmal Tempo. Mehr Freiheitsgrade gibt es nicht. Nicht immer anders zum Stuhl gehen, sondern nur das Tempo variieren. Zum Stuhl gehen. Blatt aufheben. Hin setzen. Blatt aufschlagen. Blatt zuschlagen. Aufstehen. Blatt hinlegen. Weg gehen.
Jetzt kommen weitere Freiheitsgrade hinzu: Phase 2: Es darf auch gestoppt werden. Phase 3: Umdrehen und die Reihenfolge anders herum abarbeiten ist erlaubt. Es geht auch: hin setzen, aufstehen, hinsetzen, aufstehen usw. Phase 4: Blick zum anderen Stuhl Phase 5: Blick zur anderen Person
Gerade in den späteren Phasen ist wichtig: Kommt aus dem szenischen Raus. Bleibt bei eurem Repertoire und bei euch mit der Aufmerksamkeit! Keine Personen Interaktion.
Dadurch wird verhindert dass Szenen “in the mud” landen, weil irgendwer auf eine Reaktion wartet.
Zudem ist das Geheimnis größer und die Zuschauenden können sich selbst ihre Szene oder Interpretation überlegen, das Geheimnis ist größer.